...wenn des Himmels Glanz erstrahlt. Poetische Stimmungsbilder aus dem Leben, Gedanken und Gefühle des Augenblicks - ein Poesie-Blog.
31.12.2016
Das Neue Jahr - wir haben es in der Hand
Das Neue Jahr bittet um Einlass
nein, es bittet nicht, es tritt über die Schwelle
es fragt nicht, ob wir es wollen oder nicht―
Was hat sie im Gepäck?
Niemand weiß es,
doch alle hoffen, nur Gutes;
das langersehnte Glück,
einen wahren Neubeginn
endlich finden statt weitersuchen
die Einsamkeit, wie ein altes Kleid ablegen
frische Farben und Gefühle der neuen Freude
erblicken und genießen
Frieden, Zusammenhalt,
Verständnis und Harmonie...
Frohes Neues Jahr 2017!
„Man sagt, heute sei Neujahr. Punkt 24 Uhr sei die Grenze zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Aber so einfach ist das nicht. Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben.“―Johann Wilhelm Wilms
30.12.2016
Unerfüllte Hoffnungen
Langsam wanderte das Abendrot am Himmel
sammelte die Wolken ein
bemalte den Horizont mit Grau und Purpur‒
Meine Blicke begleiteten sein Tun mit Melancholie
schon wieder ein Abend, der mir den Tag fortriss
auch meine Hoffnungen, die unerfüllt blieben
auch heute...
Zitat: Gelassenheit
„Welchen Sinn hat es sich zu ärgern, wenn etwas misslungen ist? Der Ärger intensiviert nur das Gefühl des Scheiterns. Nicht alles kann gelingen. Gelassenheit macht dem Ärger seine Sinnlosigkeit bewusst.“―Hans Kruppa
Quelle: gutezitate.com
(Kartendesign von Nachtpoetin)
29.12.2016
Zitat: Veränderungen
„Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in ein anderes eintreten können.“―Anatole France
Quelle: gutezitate.com
(Kartendesing von Nachtpoetin)
28.12.2016
Träume des Sommers
Von der Sonne geweckt,
von einem Schmetterling geküsst
Sommerwiesenduft in der Nase
Sommerbrise in den Haaren
Sommerwärme auf der Haut,
lachendes Herz in der Brust —
Die Freude tanzt mit der Seele,
Klänge des Glücks schwingen im Äther —
so möge jeder neue Tag sein im Leben;
oh ihr schöne Träume des Sommers ...
Zitat: Vernunft
„Das hat die Freude mit dem Schmerz gemein, daß sie den Menschen der Vernunft beraubt.“
―August von Platen-Hallermünde
Quelle: gutezitate.com
(Kartendesign von Nachtpoetin)
27.12.2016
Leiser Gruß aus der Vergangenheit
Ein leiser Gruß huschte über seine Lippen
lang hatte er sie nicht mehr gesehen
als hoffte er, sie würde ihn nicht bemerken,
seine Worte nicht hören
lieber würde er weiter seines Weges gehen
sich unsichtbar machen,
als hätte er sie gar nicht gesehen, im Vorbeigehen,
als sie vor einem Schaufenster stand,
mit dem Rücken zum Geschehen—
Tags:
Begegnung,
Beziehung,
Erinnerung,
Herz,
Liebe,
Schicksal,
Trennung,
Vergangenheit
Zitat: Überzeugung
„Niemand, der sich nicht selbst überzeugt, wird von dir überzeugt werden.“
―August von Platen-Hallermünde
Quelle: gutezitate.com
(Kartendesign von Nachtpoetin)
26.12.2016
Der goldene Mittelweg
Warum wundert sich der Mensch
und fragt woher dieser Hass
auf Erden kommen mag...?
Den Hass auf Erden
hat es immer schon gegeben
immer gab es Dissonanzen
immer schon Neid und Gier
Angst und Unzufriedenheit
Unsicherheit, Machtlosigkeit
Unterdrückung, Niedertracht
Kriege und Kämpfe
Tote und Verletzte
Gewinnstreben,
Hunger nach Macht —
Zitat: Wird dir das Los zu schwer ...
„Wird dir das Los zu schwer, schau, eh du klagst auf die andern, schwerer beladen als du, muß mancher durchs Leben oft wandern.“
―August von Platen-Hallermünde
Quelle: gutezitate.com
(Kartendesign von Nachtpoetin)
25.12.2016
Sternenwunder
Die Sterne fielen durch die Fenster
die Schwärze der Nacht
lag über die Häuser;
alle schliefen, nur
ich stand im Zimmer
meine Hände voll Sterne!
Ein leuchtendes Wunder dieser Nacht
brach in meine Welt,
in mein gewöhnliches Leben hinein ...
Zitat: Denn man ist glücklich ...
„Denn man ist glücklich, wenn man mit sich selbst, seinem Herzen und seinem Gewissen zufrieden ist.“―August Strindberg
Quelle: gutezitate.com
(Kartendesign von Nachtpoetin)
24.12.2016
Zitatensammlung 2016 - aus dem Blog "Poetisches Leben"
Zitate mit Bilder 2016.
Ein Magazin von Nachtpoetin,
mit allen Zitaten in 2016 -
aus dem Blog: "Poetisches Leben".
Um das ganze Magazin (alle 27 Seiten) anzusehen,
zu lesen, zu teilen oder als PDF herunterzuladen
bitte hier klicken.
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Magazindesign Zitatensammlung: © Nachtpoetin
Frohe Weihnachten!
Ich wünsche allen Lesern meines Blogs
Frohe Weihnachten und schöne Feiertage!
-Nachtpoetin
(Kartendesign von Nachtpoetin)
23.12.2016
Zitat: Gedanken
Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.
-Dietrich Bonhoeffer
(Kartendesign von Nachtpoetin)
22.12.2016
Endlich wieder leben, lebendig sein
Von weit her kam er angereist,
zu ihr, in ihre Stadt.
mit Hoffnungen in seinem Herzen
um die Eine zu finden,
sie zu lieben,
der Einsamkeit
ein Schnippchen zu schlagen,
nie mehr alleine
morgens aufzuwachen
die Schwermut zu begraben...
Tags:
Beziehung,
die Zeit,
Einsamkeit,
Hoffnung,
Lebendigket,
Liebe,
Realität,
Träume
Zitat: Licht und Schatten
„Weihnachten macht die Frohen und Lebenstüchtigen froher, die Betrübten aber, die schwer am Leben tragen, trauriger. Weihnachten macht bewusster als jeder andere Tag, wer im Licht und wer im Schatten lebt.“―Gustav Heinemann
(Quelle: gutezitate.com)
(Kartendesign von Nachtpoetin)
20.12.2016
Blind Date - #2
Goldenes Blond (wie auf dem Profilfoto)
Augenfarbe versteckt - gerüstet für das Blind Date
Zeitlimit der Wartezeit überschritten;
Hände am Gelände wie festgeklebt—
die Hoffnung stirbt zuletzt
© Nachtpoetin
Zitat: Wahrheit
Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
-Theodor Heuss
(Kartendesign von Nachtpoetin)
19.12.2016
Last Christmas
Glitzernde Kugel an der Decke
Last Christmas on air—
gestresste Kunden treten sich gegenseitig auf die Füße
Last Christmas on air—
gestresste Kunden treten sich gegenseitig auf die Füße
vom Funkeln des Weihnachtsuniversums geblendet
- keiner singt mit
© Nachtpoetin
Zitat: Ich habe heute ...
"Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken."
-Christian Morgenstern
(Kartendesign von Nachtpoetin)
18.12.2016
Schreiben! Für zu viele Worte wird es eng im Herzen...
Wer viel liest,
muss auch viel schreiben,
für zu viele Worte wird es eng im Herzen;
rauslassen muss man die Worte
in die weite Welt
auf dass sie nicht erstarren im Inneren
und an Tatenlosigkeit sterben...
Dreizeiler: Königin der Nacht
Morgendämmerung zwischen den Häusern—
die Stille der Nacht ergreift die Flucht
im Radio: Die Zauberflöte, Arie der Königin der Nacht
© Nachtpoetin
(Die Zauberflöte v. Mozart)
Zitat: Unrecht
Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.-Bertrand Russell
(Kartendesign von Nachtpoetin)
17.12.2016
Der Denker - Ich war, ich bin, ich werde. Fragen an das Leben.
Ich denke, also bin ich
ich fühle, also bin ich
wer da denkt tief in mir
ist mein Geist,
wer da fühlt tief in mir
kann nur meine Seele sein—
Bewegt der Geist meinen Körper
oder sind es nur die Muskeln...?
Herrscht mein Geist über den Körper
entscheiden meine Gedanken
über Gesundheit oder Kranksein,
ob ich mich krank oder gesund fühle;
stehen Gedanken über Gefühle
fühle ich mich so, wie ich denke...?
Steuert der Geist
Körper und Gefühle;
und was macht die Seele...?
Dreizeiler: Blind Date
Ein vielversprechendes Date im Café
meine Träume ersticken im Schaum—
Ende der gutgläubigen Blindheit...
© Nachtpoetin
16.12.2016
Oben und unten - zwischen zwei Welten
Schweben in Luft und Leere
zwischen Himmel und Erde
zwischen oben und unten
zwischen zwei Welten
irdische und himmlische
wo ist man wirklich zu Hause;
auf der himmlischen Erde,
wenn man sie hat—
oder in der himmlischen Leere,
deren wahre Unendlichkeit
niemand kennt...
Vielleicht ist oben
mehr Hölle als unten,
mehr Hölle als unten,
das Paradies
auf einem anderen Planeten,
wo der Mensch
nicht hinlangen kann
nicht hinlangen kann
ob lebend oder tot...
Tags:
Blendung,
das Leben,
die Welt,
Gegenwart,
Gesellschaft,
Machtkampf,
manipulieren,
Sorgen,
Wut,
Zukunft
15.12.2016
Die Farbe der Sehnsucht
Die blaue Blume
die Farbe der Sehnsucht verstreut auf Feldern
die Farbe der Liebe auf Märchenwiesen der Poesie;
im lichtblauen Kelch der Blume
schwebt ein zartes Gesicht—
schwebt ein zartes Gesicht—
Das Mädchen im Heinrichs* Traum...
© Nachtpoetin
* Heinrich von Ofterdingen - Roman von Novalis (Friedrich von Hardenberg), der im Laufe des Jahres 1800 entstand und erst 1802 postum von Friedrich Schlegel veröffentlicht wurde. (Weitere Information)
Der Link zum Buch (Amazon-Kindle, Gratisversion)
(Beitragsbild von Guido Gerding)
14.12.2016
All mein Hoffen, all mein Sehnen - Abschiedsworte eines vom Schicksal Gebeutelten
All mein Hoffen, all mein Sehnen,
glücklich zu sein im Leben;
doch stattdessen
vom Dunkelmeer* umgeben
den Sand des Wüstensturms
in den Augen;
ohne Richtung, ohne Licht
verweilte ich im Abgrund
der ewigen Finsternis...
Nun es ist spät geworden
jetzt, wo das Licht
meiner Lebenskerze
bald erlischt...
Es ist zu spät,
es ist zu spät für alles
für Kummer, Angst,
für Reue und Tränen
so war das Leben, das mir gehörte,
mein Schicksal, das ich nicht wollte...
Dreizeiler: Hunger
Gefangen—
der letzte Flügelschlag des Schmetterlings
hungriger Vogel
13.12.2016
Durch die Zeiten, durch das Leben
Kerzen der Trauer
oder
Kerzen der Romantik
etwas zu Ende gegangen
oder
etwas Neues begonnen;
man hat jemanden verloren
oder jemandes Herz gewonnen
Verlust oder Begegnung
Trauer oder Gefühle der Liebe
beides im Herzen—
Wie das Licht der Kerzen
in den Händen,
die den unsichtbar Gewordenen
berühren
oder
den sichtbar Gewordenen
umarmen...
12.12.2016
Das Glück in meinen Händen
Auf prachtvollen Sommerblüten
gebettet
denke ich nur an mein Glück
ich höre seine Melodie
in meinem Herzen singen,
Freude fließt in meinen Adern
der Duft der Blumen
in meinen Lungen ...
Ich denke nur an das Jetzt
ich wiege das Glück
in meinen Armen
heute,
vielleicht
auch noch morgen;
die leise Musik der Zukunft
kann ich nicht hören—
11.12.2016
Schwarzer Schatten
Ein schwarze Schatten
hinter dem Mondes Licht
nur ein leuchtendes Gesicht
durchbricht die
Finsternis
vom Mondschein entlarvt
in seinem Versteck
ein Gespenst ohne Gestalt
wacht über die Stunden des Grauens,
hinter seinem Rücken—
Lautlos fließen die Stunden
in die Tiefe der Dunkelheit hinein
von der schwarzen Leere
verschlungen ...
Hinter dem Haus
beginnt das Niemandsland
ein Abgrund ohne Boden,
das schwarze Loch der Nacht
wo man während des Schlafs
hineingestoßen
strauchelnd den Halt verliert
und fällt
einverleibt von der finsteren
Gefangenschaft,
wo man von Alpträumen heimgesucht
für seine Taten büßt;
Schreiend, Hände ringend
um Vergebung bettelt,
schwitzend
nach dem Morgengrauen sich
sehnt,
nach der ersten hellen Stunde,
der Erlösung von dem nächtlichen Pein...
Oh, du qualvolle Nacht
...!
10.12.2016
Vergeben ist Loslassen
Vorweihnachtliche Stimmung auf den Straßen
bunte Lichter in den Bazaren
viele Geschenke für Liebe und Wärme;
zu Weihnachten
rücken die Menschen zusammen;
oder sie streiten
- auch am Fest der Liebe...
09.12.2016
Träume der Nacht
Wenn der Morgen erwacht
öffnen die Fenster ihre Augen
ihre Blicke verabschieden
die letzten Träume der Nacht;
müde kehren sie nach Hause zurück—
sie wohnen in der Seele,
weich gebettet
in den Armen der Sehnsucht ...
Sommerwiese
Zärtlich geküsst vom Abendhauch
bereitete sich die bunte Sommerwiese
auf die Nacht vor;
leichter Dunst senkte sich
auf die Blüten herab
und schloss ihre Augen …
08.12.2016
Ein Blick in die Ferne
Ein Blick in die Ferne
wo der Himmel die Erde
zu berühren scheint,
zu berühren scheint,
offenbart die Unendlichkeit
des Lebens,
des Lebens,
in dem wir uns
als Besucher bewegen
als Besucher bewegen
ein Kommen und Gehen
auf so vielen Wegen
auf so vielen Wegen
immer neue Gesichter und Seelen
ersetzen jene,
deren Zeit abgelaufen
deren Zeit abgelaufen
und in die Ewigkeit
geflohen ...
geflohen ...
Tags:
das Leben,
die Welt,
die Zeit,
Dunkelheit,
Ewigkeit,
Gedanken,
Lebendigket,
Seele
Abendsonne am Meer
Die Abendsonne thront
ganz nah über das Meer
ihr Glanz badet in den Wellen,
die immer träger werden...
Die Dämmerung naht,
langsam erobert sie den Himmel
und weckt die Schatten
aus ihrem Schlaf—
07.12.2016
Das Grab des Glücks
Das Herz
badet im Schmerz,
badet im Schmerz,
wenn die Seele
ihre traurigen Lieder singt
ihre traurigen Lieder singt
wenn der Blick
durch das Loch der Zeit
durch das Loch der Zeit
nach der Vergangenheit sucht
wenn die Erinnerung
an den Abschied
an den Abschied
wie ein Blitz
den Nachthimmel erhellt,
den Nachthimmel erhellt,
wenn der Coctail-Geschmack
der schönsten Urlaubstage
der schönsten Urlaubstage
plötzlich lebendig wird;
wenn die handbreit Stille
zwischen unseren
Gesichtern
Gesichtern
lautlose Worte spricht …
Tags:
Abschied,
Beziehung,
Enttäuschung,
Glück,
Kummer,
Liebe,
Vergangenheit
Vergänglichkeit
Wo sind
die schönen Sommerwiesen
die schönen Sommerwiesen
die Feldblumen
in bunten Farben
in bunten Farben
die leichten, bauschigen Wolken
das strahlende Blau
des Himmels
des Himmels
das satte Grün der Felder...
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