...wenn des Himmels Glanz erstrahlt. Poetische Stimmungsbilder aus dem Leben, Gedanken und Gefühle des Augenblicks - ein Poesie-Blog.
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04.01.2017
Das Licht des Lebens
Hand in Hand gingen wir auf der Brücke
durchquerten Ozeane und Meere
schwerelos, mit leichten Schritten
unter den sonnendurchfluteten Wolken
über dem Wasser
mit seiner geheimnisvollen Welt in den Tiefen;
wir sahen sie nicht⎯
Unsere Blicke suchten
nicht die Dunkelheit der unteren Welt,
sie suchten das Licht der Sonne,
das Licht des Lebens
die Hoffnung in der unendlichen Weite ...
03.01.2017
Die Zukunft hinter dem purpurroten Horizont
Was wartet auf uns im neuen Jahr,
welche Zukunft liegt
hinter dem purpurroten Horizont
was bleibt unseren Blicken (noch) verwehrt
böse und gute Überraschungen
Glück oder Leid,
mehr oder weniger als letztes Jahr
hoffen oder aufgeben
aufstehen, weitergehen oder nur liegen bleiben
auf dem ach so oft steinigen Weg des Lebens ...
30.12.2016
Unerfüllte Hoffnungen
Langsam wanderte das Abendrot am Himmel
sammelte die Wolken ein
bemalte den Horizont mit Grau und Purpur‒
Meine Blicke begleiteten sein Tun mit Melancholie
schon wieder ein Abend, der mir den Tag fortriss
auch meine Hoffnungen, die unerfüllt blieben
auch heute...
22.12.2016
Endlich wieder leben, lebendig sein
Von weit her kam er angereist,
zu ihr, in ihre Stadt.
mit Hoffnungen in seinem Herzen
um die Eine zu finden,
sie zu lieben,
der Einsamkeit
ein Schnippchen zu schlagen,
nie mehr alleine
morgens aufzuwachen
die Schwermut zu begraben...
Tags:
Beziehung,
die Zeit,
Einsamkeit,
Hoffnung,
Lebendigket,
Liebe,
Realität,
Träume
20.12.2016
Blind Date - #2
Goldenes Blond (wie auf dem Profilfoto)
Augenfarbe versteckt - gerüstet für das Blind Date
Zeitlimit der Wartezeit überschritten;
Hände am Gelände wie festgeklebt—
die Hoffnung stirbt zuletzt
© Nachtpoetin
14.12.2016
All mein Hoffen, all mein Sehnen - Abschiedsworte eines vom Schicksal Gebeutelten
All mein Hoffen, all mein Sehnen,
glücklich zu sein im Leben;
doch stattdessen
vom Dunkelmeer* umgeben
den Sand des Wüstensturms
in den Augen;
ohne Richtung, ohne Licht
verweilte ich im Abgrund
der ewigen Finsternis...
Nun es ist spät geworden
jetzt, wo das Licht
meiner Lebenskerze
bald erlischt...
Es ist zu spät,
es ist zu spät für alles
für Kummer, Angst,
für Reue und Tränen
so war das Leben, das mir gehörte,
mein Schicksal, das ich nicht wollte...
25.11.2016
Fliegende Wünsche, fliegende Träume
Wünsche und Träume
fliegen zum Himmel
fliegen zum Himmel
unbeschwert,
mit flatternden Flügeln
mit flatternden Flügeln
fröhlich,
mit lachenden Gesichtern
mit lachenden Gesichtern
befreit von der Schwere
klammernden Händen
klammernden Händen
von der traurigen Sehnsucht
des Herzens...
des Herzens...
Eingesperrt waren sie
im Kerker der Gedanken
im Kerker der Gedanken
verträumte Blicke seit Jahren
auf sie gerichtet;
auf sie gerichtet;
nur nachts konnten sie
ihnen entfliehen,
ihnen entfliehen,
wenn der Schlaf
die Augen übermannte
die Augen übermannte
und leise die Lider schloss...
23.11.2016
Die Reise der Nacht
Der Abend kommt
auf leisen Sohlen,
auf leisen Sohlen,
begrüßt von den Lichtern der Stadt
sinkt sie auf die Dächern hinab;
Sie schickt
die Dämmerung voraus,
die Dämmerung voraus,
sie sickert durch Fenster,
durch Türen,
durch Türen,
durch seidenen Vorhängen;
hinter ihr hört man schon
die Schritte der Nacht,
die Schritte der Nacht,
die das Licht des Tages
entführt,
entführt,
in ihren weichen Armen
davon trägt
davon trägt
zu anderen Orten der Welt,
von denen die Nacht
Abschied nimmt
Abschied nimmt
Orte,
die sie dem Himmels Glanz
des Morgens
die sie dem Himmels Glanz
des Morgens
übergibt...
21.11.2016
Die Felder des Herbstes
Hinter mir
das Blau des Himmels
das Blau des Himmels
um mich herum
die Felder des Herbstes
die Felder des Herbstes
schweigende Melancholie des Tages
Stunden des Nachdenkens
über die Welt,
über das Leben
über das Leben
über Träume und Wünsche
über Vergangenheit und Zukunft
Angst und Hoffnung...
Über die Liebe,
die mich fand und verließ
die mich fand und verließ
über das Alleinsein,
das friedlich
das friedlich
aber manchmal zu schwer,
mich wie ein Gewicht voll Blei
zu Boden drückt,
zu Boden drückt,
den Schmerz der Seele von einst
heraufbeschwört
heraufbeschwört
sich daran weidet
und über mich lacht...
und über mich lacht...
19.11.2016
Unterm Schirm der Zuversicht
Hoffnung trägt mich
durch das Leben
durch das Leben
unterm Schirm der Zuversicht
Mut in meinen Schritten
Vertrauen in meinem Herzen
Entschlossenheit
in meinen Taten
in meinen Taten
Gelassenheit
in meinen Gedanken;
in meinen Gedanken;
Das ist mein Reichtum,
das sind meine Schätze im Inneren
immer greifbar und abrufbereit
gut behütet von meiner Seele,
die neugierig ihren Weg
in die Zukunft bahnt;
in die Zukunft bahnt;
mal auf bekannten Pfaden
mal ins Ungewisse,
auf steter Erfahrungssuche...
04.11.2016
Hoffnung
Lesend im Park
die Zeit steht still
nur die Worte
flüstern in der Stille...
flüstern in der Stille...
Der Lesende
braucht keine Gesellschaft
braucht keine Gesellschaft
die Geschichte in seiner Hand
entführt ihn in eine andere Welt;
Er reist
in eine andere Zeit,
in eine andere Zeit,
in der er noch nicht
am Leben gewesen,
am Leben gewesen,
die er nur durch dieses Buch
erfahren kann
erfahren kann
als Fremder, als Außenstehender,
der niemals mehr
dazugehören würde;
dazugehören würde;
31.10.2016
Alleingelassene Träume
Die Morgensonne kitzelte die alten Häuser wach, in der Straße einer Stadt, irgendwo auf der Welt, es könnte überall sein... Wie die Menschen, die hinter den Fenstern erwachten und langsam in ihre Realitäten hinüber glitten, noch mit dem letzten Traum hinter ihren geschlossenen Augen. Sie verließen ihre schöne Welt, die sie jede Nacht betraten, vor den Sorgen des Alltags, vor der Schwere der Gegenwart flüchtend, die sie zu tragen hatten...
In der Welt ihrer Träume gab es keine Schatten, weder Vergangenheit noch Zukunft, wo sie gepeinigt und gesteuert durch ihren Alltag liefen, vor dem sie nur im Schlaf entkommen konnten - in ihren Träumen Tag und Nacht, im ewigen Kreislauf des Lebens; was ist wirklich wahr, was ist nur ein Traum...?
30.10.2016
Unzufriedenheit. Warten auf das Glücklichsein.
Hoffnungsvoll blickte ich auf den Fluss, das sommergrüne Gesicht der Natur spiegelte sich im Wasser... Gedanken an die Zukunft tummelten sich in meinem Kopf, einer lauter als der andere, doch sie ließen immer mehr Fragen zurück.
Die Erfüllung meiner Wünsche ließ auf sich warten, immer noch, nach so vielen Jahren; die Sehnsucht in meinem Herzen schmerzte. Durstig und hungrig war sie nach Glück, Liebe, Beständigkeit, nach der Entfaltung meines Selbst. Ich haderte mit der Gegenwart, die nicht alles hielt, was sie versprach, in der mir dieses und jenes fehlte, von dem ich glaubte, dass es mich glücklicher machen würde.
29.10.2016
Die Zeiten zwischen den Einsamkeiten
Zwischen den Schatten sah ich den Glanz der Sonne, die den grauen Asphalt golden färbte, wie Streifen, die sich bewegten, schmäler oder breiter wurden, je nach Gestalt der Menschen, die am Flussufer verweilten, den Tag verabschiedeten ...
Sie spürten die Wärme der untergehenden Sonne auf der Haut, sie lachten miteinander oder warteten gerade auf jemanden. Jemand, der sie glücklich oder traurig machte, Freude oder Leid mit ihnen teilte, die Einsamkeit aus ihren Herzen vertrieb oder im Begriff war, mit einer letzten Umarmung eine neue Einsamkeit über sie zu schütten; wie es andere davor auch schon getan hatten...
28.10.2016
Goldene Stunde
Eine goldene Stunde
für vier Freunde
fröhliche Stimmung
unter himmelblauer Weite
Träume und Wünsche
im lachenden Herze
die rosige Zukunft
in greifbarer Nähe;
in greifbarer Nähe;
Sehnsucht und Pläne
für ein Leben zu viele...
26.10.2016
Die lange Zeit des Träumens
Ich blicke zu den Baumkronen hinauf,
wo meine Träume sich verstecken
zwischen Blättern und Ästen
liebkost von warmen Sonnenstrahlen...
Wie gerne würde ich sie berühren,
sie in meinen Händen halten
ihre Wirklichkeit gewordene Gestalt spüren
sie mit erstaunten Blicken bewundern,
dass sie nun doch endlich wahr geworden
nach so langer Zeit des Träumens,
des Glaubens, des Hoffens,
und des Wartens...
24.10.2016
Gegen den Sturm der Welt
Ruhezeiten finden,
Ruhe bewahren
in der Ruhe vor dem Sturm,
der in einer Ecke, irgendwo lauert;
Noch unsichtbar und stumm
doch schweigend sie naht,
bis er losbricht und Angst
über die Köpfe gießt
über die Köpfe gießt
Donner und Blitz
auf sie herabsausen lässt,
auf sie herabsausen lässt,
wie harte Peitschenschläge
auf den Rücken der Hoffnung,
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