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11.12.2016

Schwarzer Schatten



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Ein schwarze Schatten 
hinter dem Mondes Licht 
nur ein leuchtendes Gesicht 
durchbricht die Finsternis 
vom Mondschein entlarvt 
in seinem Versteck 
ein Gespenst ohne Gestalt 
wacht über die Stunden des Grauens, 
hinter seinem Rücken— 

Lautlos fließen die Stunden 
in die Tiefe der Dunkelheit hinein 
von der schwarzen Leere 
verschlungen ... 

Hinter dem Haus 
beginnt das Niemandsland 
ein Abgrund ohne Boden, 
das schwarze Loch der Nacht 
wo man während des Schlafs 
hineingestoßen 
strauchelnd den Halt verliert 
und fällt 
einverleibt von der finsteren 
Gefangenschaft,  
wo man von Alpträumen heimgesucht 
für seine Taten büßt;

Schreiend, Hände ringend 
um Vergebung bettelt, 
schwitzend 
nach dem Morgengrauen sich sehnt, 
nach der ersten hellen Stunde,
der Erlösung von dem nächtlichen Pein... 
Oh, du qualvolle Nacht ...!  

26.11.2016

Die Nacht kam



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Die Nacht kam
durch den Tunnel 
des dunkel gewordenen Tages,
langsam kroch sie vorwärts
das Licht des Tages
hinter sich lassend,
in die Arme
des tiefblauen Himmels
mit goldenen Sternen
in den Händen...

21.10.2016

Graue Wolken



die Nacht, Fragen, Herz, Seele, Wolken,

Graue Wolken
ziehen mein Herz zusammen
meine Seele, wie eine zarte Blume;
ihr Leuchten schwindet
wenn die sorgenvolle Nacht naht
und mich mit ihren Fragen quält
mit mir die Stunden
bis zum Morgen zählt…

© Nachtpoetin